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Hinweise für den sachgerechten Umgang mit glasfaserverstärkten Holzbogen

Der Langbogen / Recurvebogen ist in seiner Konzeption ein einfaches aber auch leistungsfähiges Gerät. Um diese Leistungsfähigkeit lange zu erhalten sind einige Dinge zu beachten:

Der Bogen sollte immer mit einer Spannschnur ein- bzw. ausgespannt werden. Die angegebene Spannhöhe sollte eingehalten werden und gegebenenfalls durch Ein- oder Ausdrehen der Sehne nachreguliert werden.

Am besten eignen sich Sehnen aus Dacron.
Fast – Flight, Kevlar u.ä. Sehnen sind meiner Erfahrung nach nicht so gut geeignet , da sie zu sehr "ins Holz schlagen", d.h. den Bogen zu sehr beanspruchen.

Nach dem Einspannen sollte man dem Bogen 5 – 10 Minuten Zeit geben, sich an die vorherrschende Temperatur anzupassen, anschließend ein paar mal den Bogen auf halbe bis dreiviertel Auszuglänge ziehen. Dies ist besonders bei kalten Temperaturen zu beachten. Eibebogen sind besonders kälteempfindlich, bei extrem kalten Temperaturen sollte man sich überlegen, ob man den Eibebogen einspannt.

Direkte Sonneneinstrahlung auf eingespannte Bögen ist zu vermeiden, da unter Umständen die Leimfugen weich werden und dann bei Belastung der Bogen brechen kann.

Der Bogen sollte nicht über die angegebene Auszugslänge ausgezogen werden.

Die Gefahr des "dry fire" kann man vermeiden, indem man immer mit eingelegtem Pfeil den Bogen zieht.

Nach dem Schiessen oder bei längeren Pausen sollte der Bogen wieder abgespannt werden (Spannschnur).

Veränderungen am Bogen sollten nicht vorgenommen werden.

Lackschäden sollten sobald als möglich mit PU – Lack oder Angelrutenlack ausgebessert werden, damit keine Feuchtigkeit ins Holz einziehen kann.

Bei Schäden im Glas oder Holz einen Fachmann zu Rate ziehen, da unter Umständen eine Reparatur möglich ist.

 
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